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MCP-Server: ImmoGenio in natürlicher Sprache abfragen und steuern.

Statt Modul zu öffnen, Filter zu setzen und Listen abzugleichen, stellen Verwalter ihre Frage in natürlicher Sprache an einen KI-Client wie Claude. Der ImmoGenio-MCP-Server stellt 58 Tools über die Partner-API bereit — der Client liest Bestände und fährt Vorgänge über echte GenioFlow-Workflows durch. Der Server selbst hält keine Geschäftslogik und keine Daten; Berechtigungen, Mandantentrennung und Audit erzwingt die API anhand des Partner-API-Tokens.

Modul öffnen, filtern, Listen abgleichenEine Frage an den KI-Client
  • 58 Tools über Objekte, Einheiten, Mieter, Mietverträge, Eigentümer sowie Eigentümerversammlungen und Beschlüsse.
  • Workflow statt CRUD: *_workflow_status zeigt erlaubte Aktionen, *_workflow_transition fährt genau einen geprüften GenioFlow-Übergang.
  • Dünner Adapter ohne eigene Geschäftslogik und ohne Datenhaltung — dieselben Services wie das Portal.
  • Abgestufte PII-Scopes: Basis liefert nur Identifikation, Kontaktdaten erst mit ReadPII, Bank- und Steuerdaten nie.
  • Ein Token bestimmt Mandant und Scopes — Row-Level-Security und revisionssicheres Audit erzwingt die API.
  • Verbindung über stdio mit jedem MCP-fähigen Client, etwa Claude Desktop und Claude Code.

So einfach funktioniert es

  1. 01

    Token erzeugen

    Ein Tenant-Administrator erzeugt ein Partner-API-Token mit den gewünschten Scopes — das Token bestimmt Mandant und Berechtigungen.

  2. 02

    KI-Client verbinden

    Den MCP-Server mit API-URL und Token registrieren — in Claude Desktop per Konfigurationseintrag, in Claude Code mit einem Befehl.

  3. 03

    Abfragen und Workflows fahren

    Anfragen in natürlicher Sprache stellen — der Client wählt die passenden Tools, liest Daten und führt geprüfte Workflow-Übergänge aus.

Warum Tools statt einer API-Dokumentation

Ein Sprachmodell mit einer rohen API-Dokumentation auszustatten und auf das Beste zu hoffen, ist fehleranfällig. Das Model Context Protocol dreht das um: Der MCP-Server definiert eine Menge klar beschriebener Tools — jedes mit Namen, Zweck und Eingabe-Schema. Der KI-Client liest diese Tools beim Verbinden ein und entscheidet pro Anfrage, welches Tool mit welchen Parametern aufzurufen ist. Die Reichweite eines Agenten ist damit exakt das, was der Server freigibt — nicht mehr und nicht weniger.

Für die Immobilienverwaltung ist das die entscheidende Eigenschaft. „Welche offenen Aufgaben gibt es zu Objekt 1000?" wird zum Aufruf von aufgaben_auflisten mit Objekt- und Status-Filter; „Liste alle Wohnungen mit Leerstand" zu einheiten_auflisten. Der Verwalter formuliert die Absicht, der Client übersetzt sie in geprüfte Tool-Aufrufe.

Workflow statt CRUD

Die meisten Schnittstellen behandeln Status als Datenfeld. ImmoGenio nicht: Kündigung, Beschlussfassung und die Durchführung einer Versammlung sind endliche Zustandsmaschinen in der GenioFlow-Engine. Der MCP-Server bildet das ab. Zuerst fragt der Agent über *_workflow_status, welche Aktionen überhaupt erlaubt sind und welches Payload-Schema sie benötigen; dann führt er über *_workflow_transition genau eine davon aus — über den offiziellen Pfad, ohne Umgehung der Vorbedingungen.

Ein Beschluss wandert so von vorgeschlagen über die Aufnahme in eine Versammlung zur Abstimmung; beim Annehmen werden Ja-Stimmen, Nein-Stimmen und Enthaltungen als Payload übergeben und atomar gespeichert. Eine eingehende Kündigung wird über das Ereignis kuendigung_eingegangen in den Lebenszyklus überführt, statt nur ein Feld zu setzen. Guards, Side-Effects und der unveränderliche Audit-Trail greifen identisch zum Portal.

Sicherheit in der API, nicht im Modell

Eine Schnittstelle, die einem Sprachmodell Zugriff auf Verwaltungsdaten gibt, muss bei der Datenschutz-Frage überzeugen — durch Erzwingung, nicht durch Vertrauen. Ein Lauf des Servers nutzt genau ein Partner-API-Token, das Mandant und Scopes bestimmt. Personenbezogene Daten sind abgestuft: Der Basis-Scope liefert nur Identifikation, Kontaktdaten erfordern einen separaten ReadPII-Scope, Bank- und Steuerdaten werden nie exponiert. Die Mandantentrennung erzwingt PostgreSQL über Row-Level-Security; ein falsches Token sieht schlicht keine fremden Daten. Die erste Version ist bewusst single-tenant — ein Token, ein Mandant.

Was die KI macht — und was nicht

Der MCP-Server ist ein dünner Adapter ohne eigene Geschäftslogik und ohne Datenhaltung. Der KI-Client ruft ausschließlich Tools über die Partner-API auf; Authentifizierung, Scopes, Mandantentrennung per Row-Level-Security und Audit erzwingt die API anhand des Tokens. Die Mandantendaten bleiben in der ImmoGenio-Datenbank und werden nicht zum Training verwendet. Bank- und Steuerdaten werden nie exponiert.

Häufige Fragen

Was ist ein MCP-Server?

MCP steht für Model Context Protocol — einen offenen Standard, über den KI-Clients wie Claude mit externen Systemen sprechen. Der ImmoGenio-MCP-Server stellt 58 klar beschriebene Tools bereit; der KI-Client liest sie beim Verbinden ein und wählt pro Anfrage das passende Tool mit den richtigen Parametern. Das Modell erfindet keine Endpunkte, sondern wählt aus einem festen, geprüften Katalog.

Kann die KI Verträge kündigen oder Beschlüsse fassen — oder nur lesen?

Beides, aber kontrolliert. Status und Ergebnis werden nicht als Feld gesetzt, sondern über GenioFlow-Workflows getrieben. Das Tool *_workflow_status liefert die aktuell erlaubten Aktionen samt Payload-Schema, *_workflow_transition führt genau einen geprüften Übergang aus — etwa eine eingehende Kündigung, die Aufnahme eines Beschlusses in eine Versammlung oder den Protokollversand einer Eigentümerversammlung. Guards und Side-Effects greifen identisch zum Portal.

Sieht das Sprachmodell Mieter-Kontaktdaten?

Nur wenn das Token es ausdrücklich erlaubt. Der Basis-Scope Mieter:Read liefert ausschließlich Identifikation — Name, Status, Verknüpfungen. Kontaktdaten wie E-Mail, Telefon oder Anschrift erfordern den separaten Scope Mieter:ReadPII. Bank- und Steuerdaten werden grundsätzlich nie exponiert. So lässt sich ein Agent für Auswertungen einrichten, der keine einzige E-Mail-Adresse zu sehen bekommt.

Werden meine Daten zum Training des KI-Modells verwendet?

Nein. Der MCP-Server ist ein dünner Adapter ohne eigene Geschäftslogik und ohne Datenhaltung. Die Mandantendaten bleiben in der ImmoGenio-Datenbank; der KI-Client ruft nur Tools auf und erhält die jeweils angefragten Ausschnitte. Jede schreibende Aktion über die Partner-API wird revisionssicher protokolliert.

Welche KI-Clients werden unterstützt?

Jeder MCP-fähige Client. In der Praxis sind das Claude Desktop und Claude Code, grundsätzlich aber alle Anwendungen und Agenten, die das Model Context Protocol über stdio sprechen. Die Registrierung erfolgt mit der API-URL und dem Partner-API-Token.

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