— Finanzen

Digitales SEPA-Mandat: Mieter unterzeichnen online — kein Papierformular, kein Scan, kein Abtippen.

Mieter erteilen ihr SEPA-Mandat vollständig online über GoCardless — Verwalter startet den Redirect-Flow, der Mieter bestätigt direkt bei GoCardless, das fertige Mandat landet automatisch in der Mandatsverwaltung. GoCardless-Mandate werden automatisch aus internen pain.008-Sammelläufen ausgeschlossen, sodass Doppeleinzüge technisch unmöglich sind.

Papier + Scan + manuelles Abtippen Digitale Unterschrift in 3 Min
  • Digital-Onboarding via Redirect-Flow: Mieter öffnen einen Link, bestätigen auf GoCardless — fertig. Keine App, keine separate Registrierung.
  • Automatische Mandat-Synchronisation: HMAC-gesicherter Webhook überträgt das Mandat sofort nach Unterzeichnung ins Portal — ohne manuellen Import.
  • Doppeleinzug-Schutz: GoCardless-Mandate werden automatisch aus internen pain.008-Sammelläufen ausgeschlossen, da GoCardless den Einzug selbst veranlasst.
  • Idempotenz-Schutz: bereits verarbeitete Webhook-Events werden erkannt und verworfen — keine Datenverdopplungen bei Netzwerkproblemen.

So einfach funktioniert es

  1. 01

    Flow starten

    Verwalter initiiert den digitalen Mandats-Flow im Portal. ImmoGenio erzeugt serverseitig einen Billing Request bei GoCardless und übersendet dem Mieter den Redirect-Link — per E-Mail oder direkt im Mieterportal.

  2. 02

    Mieter unterzeichnet bei GoCardless

    Der Mieter öffnet den Link und bestätigt das SEPA-Mandat auf der GoCardless-Hosted-Payment-Page. Identitätsprüfung, Einwilligung und Unterschrift laufen vollständig bei GoCardless ab — ImmoGenio speichert keine Bankdaten.

  3. 03

    Mandat landet automatisch im Portal

    GoCardless sendet ein signiertes Webhook-Event. ImmoGenio verifiziert die HMAC-Signatur, schreibt das Mandat in die Mandatsverwaltung und markiert es automatisch als GoCardless-Mandat — für den korrekten Ausschluss aus dem pain.008-Lauf.

Warum Papier-Mandate zum Onboarding-Killer werden

Ein neuer Mieter unterschreibt den Mietvertrag — und dann beginnt das Papier-Theater: Mandatsformular ausdrucken, dem Mieter übergeben oder per Post zuschicken, auf die Rücksendung warten, das Dokument scannen, IBAN und BIC abtippen und schließlich in die Mandatsverwaltung eintragen. Bei einem Einzug mag das handhabbar sein. Bei 50 Einheiten mit jährlicher Fluktuation von 15 % sind das jedes Jahr bis zu 8 Mandate — jedes mit demselben Medienbruch. Fehler beim Abtippen führen zu abgelehnten Lastschriften, Rücklastschrift-Gebühren und Mahnläufen, die keiner gebraucht hätte.

Wie der GoCardless Billing Request Flow funktioniert

GoCardless löst das Medienbruch-Problem mit dem Billing Request Flow: ImmoGenio erzeugt serverseitig einen Billing Request über die GoCardless-API und gibt dem Mieter einen Redirect-Link. Der Mieter öffnet diesen Link im Browser — auf einem Smartphone genügt das — und bestätigt das SEPA-Lastschrift-Mandat direkt auf der GoCardless-Hosted-Payment-Page. GoCardless übernimmt dabei die Identitätsprüfung, die Einwilligungsdokumentation und die sichere Speicherung der Bankdaten. ImmoGenio erfährt das Ergebnis per HMAC-SHA-256-signiertem Webhook und schreibt das Mandat automatisch in die Mandatsverwaltung — inklusive Mandatsreferenz, Gläubiger-ID und Provider-Kennzeichnung.

Doppeleinzug: technisch ausgeschlossen

GoCardless agiert als Payment Service Provider und veranlasst den Einzug selbst über das SEPA-Netzwerk — ImmoGenio muss für diese Mandate keinen eigenen pain.008-Sammellauf durchführen. Würde ein GoCardless-Mandat dennoch in die pain.008-Datei aufgenommen, käme der Mieter doppelt belastet werden. ImmoGenio erkennt GoCardless-Mandate am Provider-Flag und schließt sie automatisch und ohne manuelle Pflege aus dem internen Einzugsrun aus. Das Ergebnis: saubere Trennung der Einzugswege, kein Abstimmungsaufwand, kein Rücklastschrift-Risiko durch technische Fehler.

Häufige Fragen

Wie funktioniert der GoCardless-Billing-Request-Flow?

GoCardless nutzt den sogenannten Billing Request Flow: ImmoGenio erzeugt serverseitig einen Billing Request und leitet den Mieter per Redirect auf die GoCardless-Hosted-Payment-Page. Der Mieter authentifiziert sich dort, bestätigt das Mandat und wird anschließend zurück ins Mieterportal geleitet. Das fertige Mandat wird per Webhook an ImmoGenio übermittelt und sofort in der Mandatsverwaltung sichtbar.

Was ist der Unterschied zum klassischen SEPA-Mandat auf Papier?

Beim Papiermandat füllt der Mieter ein Formular aus, unterschreibt, Sie scannen das Dokument und tippen Mandatsreferenz, IBAN und BIC ab. Mit dem digitalen GoCardless-Flow entfällt jeder dieser Schritte: Mieter unterzeichnen online, alle Daten landen automatisch strukturiert in ImmoGenio — ohne Medienbruch, ohne Tippfehler.

Wie wird der Webhook gegen Manipulationen gesichert?

GoCardless signiert jeden Webhook-Payload mit einem HMAC-SHA-256-Geheimnis. ImmoGenio verifiziert die Signatur vor jeder Verarbeitung. Zusätzlich greift ein Idempotenz-Schutz: bereits verarbeitete Event-IDs werden erkannt und still verworfen, sodass Doppelverarbeitung bei Netzwerkproblemen ausgeschlossen ist.

Was passiert, wenn ein Mieter sein GoCardless-Mandat widerruft?

GoCardless sendet ein `mandates.cancelled`-Event an den Webhook-Endpoint. ImmoGenio setzt den Mandats-Status auf „widerrufen" und schließt das Mandat aus künftigen Einzugsläufen aus. Der Verwalter wird per Portal-Benachrichtigung informiert und kann ein neues Mandat — digital oder per Papierformular — anfordern.

Warum werden GoCardless-Mandate aus dem pain.008-Sammellauf ausgeschlossen?

GoCardless wickelt den Einzug selbst ab — es generiert intern eine eigene Datei und zieht direkt über das GoCardless-Netzwerk ein. Würde ImmoGenio dasselbe Mandat zusätzlich in die pain.008-Datei aufnehmen, käme es zu einem Doppeleinzug. ImmoGenio erkennt GoCardless-Mandate automatisch am Provider-Flag und schließt sie aus dem internen Sammellauf aus.

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