— Buchhaltung

DATEV-Export für Hausverwaltungen — Buchungen + Belege im Steuerberater-Format.

Der Steuerberater arbeitet in DATEV — die Verwaltung in ImmoGenio. Klassisch heißt das: Excel-Listen, händisches Abtippen, ständige Rückfragen, doppelt geführte Buchhaltung. Mit dem DATEV-Export im Standard-Schnittstellenformat 7.0 entfällt der Bruch: Buchungen werden monatlich (oder auf Knopfdruck) als CSV exportiert, optional inklusive PDF-Belegen — der Steuerberater liest sie direkt in DATEV ein.

6–8 Std/Monat manueller Übertrag 5 Min Knopfdruck-Export
  • DATEV-Schnittstellenformat 7.0 — kompatibel mit Kanzlei-Rechnungswesen, Mittelstand und Unternehmen Online.
  • SKR03 als Standard-Kontenrahmen, SKR04 als Alternative — eigene Konten flexibel ergänzbar.
  • „Belege Online"-Format mit PDF-Anhang — Steuerberater öffnet Original-Beleg direkt aus DATEV.
  • Monatlich, wöchentlich oder auf Knopfdruck exportieren — flexibel je Mandant.
  • Deterministische Beleg-IDs: bereits exportierte Buchungen werden gegen Änderungen geschützt — Storno mit Verweis statt Edit.
  • USt-Schlüssel, Kostenstelle, Skonto — alle DATEV-Pflichtfelder werden korrekt befüllt.

So einfach funktioniert es

  1. 01

    Kontenrahmen einmalig einrichten

    SKR03 ist vorbelegt. Mietkonten, Hausgeld-Konten und Lieferanten-Konten werden automatisch zugeordnet — eigene Konten können ergänzt werden.

  2. 02

    Export-Strategie wählen

    Monatlicher Export zum 5. des Folgemonats ist Standard. Alternativ: wöchentlich, auf Knopfdruck oder direkter DATEV-Unternehmen-Online-Zugriff für den Steuerberater.

  3. 03

    Belege mit übergeben

    Im erweiterten Format werden alle PDF-Belege mitgegeben und mit den Buchungen verknüpft — der Steuerberater spart sich Rückfragen und Belegrückläufe.

Warum DATEV-Schnittstellenformat 7.0 — und nicht eine simple CSV?

Eine selbstgebaute CSV mit Datum, Betrag und Konto liest sich auf den ersten Blick wie ein DATEV-Export — ist es aber nicht. Das DATEV-Schnittstellenformat 7.0 spezifiziert nicht nur die Spalten, sondern auch die Reihenfolge, das Encoding (Windows-1252), die Datums- und Betragsformate (mit deutschem Tausendertrennzeichen, ohne Dezimaltrennzeichen-Verwechslung), den Header (Mandantennummer, Beraternummer, Buchungs-Stamp) und über 30 fakultative Felder für USt-Schlüssel, Kostenstellen, Belegtyp, Skonto-Daten und vieles mehr.

ImmoGenio implementiert das Format vollständig konform — der Steuerberater kann die CSV ohne Anpassungen direkt in DATEV einlesen. Bei selbstgebauten CSVs muss der Steuerberater regelmäßig nachbessern: Header anpassen, Sonderzeichen ersetzen, Belegtyp manuell setzen. Diese Nachbesserung kostet pro Monat eine Stunde — und führt zu Inkonsistenzen, wenn der Steuerberater ein Feld anders deutet als gemeint.

Belege Online: das Ende des PDF-Mailings

Klassisch laufen die Original-Belege parallel zum Buchungs-Export: Der Verwalter scannt Eingangsrechnungen oder leitet PDFs per E-Mail an den Steuerberater weiter. Beim Steuerberater landet alles in einem „Belege"-Ordner — Zuordnung zur Buchung erfolgt manuell anhand des Belegdatums oder per Belegnummer. Diese Doppelarbeit kostet pro 100 Belege/Monat etwa 4 Stunden Steuerberater-Zeit, die auf das Honorar umgelegt werden.

Mit dem DATEV-Format „Belege Online" werden die PDFs als Anhang mit der Buchung übergeben — die Verknüpfung läuft über das Belegfeld 1, das die ImmoGenio-Beleg-ID enthält. Der Steuerberater öffnet in DATEV das Buchungsblatt, klickt auf den Beleg-Icon, sieht die Original-Rechnung. Keine E-Mail-Mailings, keine doppelte Ablage, keine Verwechslungen. Voraussetzung: Der Steuerberater nutzt DATEV mit Belege-Online-Lizenz — was bei modernen Kanzleien Standard ist.

Konsistenz zwischen Verwalter und Steuerberater

Die größte Quelle für Streit zwischen Verwalter und Steuerberater sind nachträglich geänderte Buchungen: Der Verwalter ändert nach dem Export ein Konto oder einen Betrag, der Steuerberater hat aber bereits gebucht. Wer hat recht? Welche Version gilt für die Steuererklärung? ImmoGenio löst das Problem deterministisch: Bereits exportierte Buchungen erhalten einen Export-Stempel und können nicht mehr stillschweigend geändert werden. Korrekturen erfolgen über eine Storno-Buchung mit Verweis auf die Original-Beleg-ID — diese Storno-Buchung erscheint im nächsten Export ebenfalls, der Steuerberater sieht die vollständige Korrektur-Historie.

Im DATEV-Format wird die Storno-Buchung mit dem Storno-Kennzeichen ausgewiesen — der Steuerberater erkennt sofort, dass es sich um eine Korrektur handelt, und nicht um eine zusätzliche Buchung. Die Buchhaltung bleibt damit in beiden Systemen identisch und revisionssicher — eine zentrale Anforderung der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern).

Häufige Fragen

Welche DATEV-Formate werden unterstützt?

ImmoGenio exportiert Buchungen im DATEV-Standard-Schnittstellenformat (CSV, ASCII) Version 7.0 — kompatibel mit DATEV Kanzlei-Rechnungswesen, DATEV Mittelstand und DATEV Unternehmen Online. Pflichtfelder (Beleg-Nr, Datum, Betrag, Soll-Konto, Haben-Konto, Buchungstext, Belegfeld 1+2) und alle relevanten Metadaten (USt-Schlüssel, Kostenstelle, Skonto) sind enthalten. Optional: DATEV-Format „Belege Online" für die digitale Belegmitnahme inklusive PDF-Anhang.

Welcher Kontenrahmen wird verwendet?

ImmoGenio nutzt standardmäßig SKR03 (Standard-Kontenrahmen für die Industrie und den Großhandel) — der für Hausverwaltungs-Mandanten am häufigsten verwendete Kontenrahmen. Alternativ kann SKR04 (für Bilanzgliederung nach § 266 HGB) konfiguriert werden. Eigene Konten können beliebig ergänzt werden, ohne den DATEV-Export zu brechen — ImmoGenio unterstützt 4-, 5- und 6-stellige Konten.

Wie häufig wird exportiert?

Drei Strategien: (1) Monatlich — der Standard für die meisten Verwaltungs-Steuerberater-Konstellationen. Buchungen des abgelaufenen Monats werden in einer CSV gebündelt zum 5. des Folgemonats bereitgestellt. (2) Wöchentlich — bei großen Verwaltungs-Mandaten mit hohem Buchungsvolumen. (3) Auf Knopfdruck — z. B. zur Quartalsabrechnung oder zum Jahresabschluss. Der Steuerberater kann optional einen direkten Zugriff via DATEV Unternehmen Online erhalten — ohne CSV-Versand.

Werden Belege automatisch mit übergeben?

Ja, optional. Im erweiterten DATEV-Export (Format „Belege Online") werden alle PDF-Belege mit den zugehörigen Buchungen verknüpft übergeben — der Steuerberater sieht in DATEV das Buchungsblatt und kann mit einem Klick den Original-Beleg öffnen. Die Verknüpfung erfolgt über das Belegfeld 1, das die ImmoGenio-Beleg-ID enthält. So entfällt das physische Belege-Versenden zwischen Verwalter und Steuerberater vollständig.

Wie wird die Konsistenz zwischen ImmoGenio und DATEV sichergestellt?

ImmoGenio nutzt deterministische Beleg-IDs, die sich nach dem Export nicht mehr ändern. Bereits exportierte Buchungen werden mit einem Export-Stempel versehen und können nicht stillschweigend geändert werden — Korrekturen erfolgen über Storno-Buchungen mit Verweis auf die Original-Beleg-ID. Im DATEV-Format werden diese als Storno-Buchung ausgewiesen, der Steuerberater sieht die vollständige Buchungs-Historie. So bleibt die Buchhaltung in beiden Systemen revisionssicher und konsistent.

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