— Mietrecht

Bonitätsprüfung vor der Vermietung: SCHUFA-Score oder Bonify-Selfcheck mit einem Klick.

Bonität von Mietinteressenten direkt aus ImmoGenio prüfen — SCHUFA-Score via B2B-API oder Bonify-Selfcheck-Link, DSGVO-konform mit Einwilligungs-Gate und automatischem Lösch-Cron nach 90 Tagen.

Manuelle Auskunft anfordern, Tage warten Ergebnis in Minuten
  • SCHUFA B2B-API + Bonify-Selfcheck als Provider — Sie wählen den Kanal je nach Interessent.
  • DSGVO-Einwilligungs-Gate: kein Abruf ohne dokumentierte Zustimmung — technisch erzwungen.
  • Automatisches Löschen nach konfigurierbarer Frist (Standard 90 Tage) — kein manuelles Aufräumen.
  • Status-Lifecycle: angefragt → Link verschickt → Ergebnis vorhanden — jederzeit nachvollziehbar.

So einfach funktioniert es

  1. 01

    Einwilligung dokumentieren und Prüfung starten

    Das Einwilligungs-Gate holt die ausdrückliche Zustimmung des Interessenten ein und protokolliert sie. Erst dann ist die Prüfschaltfläche aktiv.

  2. 02

    SCHUFA-Abfrage läuft direkt oder Bonify-Link wird verschickt

    Bei SCHUFA B2B fragt ImmoGenio den Score sofort ab. Beim Bonify-Selfcheck erhält der Interessent einen personalisierten Link und teilt das Ergebnis selbst.

  3. 03

    Ergebnis im Interessenten-Profil, nach 90 Tagen automatisch gelöscht

    Score, Risikoklasse und Prüfdatum sind im Profil sichtbar. Der Lösch-Cron entfernt alle Bonitätsdaten nach Ablauf der Frist — DSGVO-konform ohne manuellen Aufwand.

Warum Bonitätsprüfung bei der Mieterauswahl Pflicht ist

Ein Mietausfall ab dem dritten Monat kostet bei einer 800-€-Miete bereits 2.400 € — zuzüglich Gerichts- und Anwaltskosten für ein Räumungsverfahren, das im Schnitt 12 bis 18 Monate dauert. Die Bonitätsprüfung ist kein bürokratischer Formalismus, sondern das einzige Instrument, das vor Vertragsabschluss objektive Hinweise auf das Zahlungsverhalten liefert. SCHUFA-Score und Bonify-Selfcheck ergänzen dabei die Selbstauskunft und die Gehaltsnachweise, ohne diese zu ersetzen.

SCHUFA vs. Bonify: wann welcher Kanal

Der SCHUFA-B2B-Kanal eignet sich, wenn Sie als Verwalter die Prüfung aktiv anstoßen und das Ergebnis sofort benötigen. ImmoGenio fragt den BonitätsCheck B2B über die SCHUFA-Schnittstelle ab und speichert Score und Risikoklasse direkt im Interessenten-Profil. Der Bonify-Selfcheck ist die kostengünstigere Alternative: Der Interessent ruft seine eigene Auskunft kostenlos über Bonify ab und teilt das PDF oder den Link mit Ihnen. ImmoGenio verwaltet den Link-Versand, den Status-Lifecycle und das automatische Löschen in beiden Fällen identisch.

DSGVO-Compliance: Einwilligung, Retention und Löschpflicht

Bonitätsdaten sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. ImmoGenio erzwingt die Einwilligungserfassung technisch — ohne dokumentierte Zustimmung ist kein Abruf möglich. Die Einwilligung wird mit Zeitstempel, Nutzer-ID und Interessenten-ID im Audit-Log gesichert. Nach Ablauf der konfigurierten Frist (Standard 90 Tage) löscht ein automatischer Cron-Job alle Bonitätsdaten. Das Audit-Log-Eintrag des Löschvorgangs verbleibt als datenschutzrechtlicher Nachweis. Verwalter, die mehrere Bestände mit unterschiedlichen Löschfristen verwalten, können die Frist je Mandant konfigurieren.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Einwilligung des Mietinteressenten für die SCHUFA-Anfrage?

Ja. Eine SCHUFA-Auskunft über einen Dritten setzt nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO eine ausdrückliche, dokumentierte Einwilligung voraus. ImmoGenio zeigt das Einwilligungs-Gate erst, wenn der Interessent zugestimmt hat — der Abruf ist ohne Zustimmung technisch blockiert. Die Einwilligung wird mit Zeitstempel und Interessenten-ID im Audit-Log gespeichert.

Was ist der Unterschied zwischen SCHUFA B2B-API und Bonify-Selfcheck?

Beim SCHUFA-B2B-Kanal fragt ImmoGenio den Score direkt über die SCHUFA-Schnittstelle ab — der Interessent erhält keine separate Aufforderung. Beim Bonify-Selfcheck schickt ImmoGenio dem Interessenten einen personalisierten Link; er ruft die Auskunft selbst ab und teilt das Ergebnis mit dem Verwalter. Der Selfcheck ist kostenloser für den Verwalter und eignet sich für Interessenten, die ihren Score bereits kennen.

Wann werden die Bonitätsdaten automatisch gelöscht?

Nach der konfigurierbaren Frist — standardmäßig 90 Tage nach Erstellung des Prüfeintrags — löscht ein automatischer Cron den Score-Wert und alle damit verbundenen Rohdaten. Das Statusfeld (z. B. „Prüfung durchgeführt") bleibt erhalten, damit der Prüfvorgang selbst nachvollziehbar bleibt, ohne personenbezogene Bonitätsdaten vorzuhalten.

Kann ich das Ergebnis der Bonitätsprüfung im Portal einsehen?

Ja. Der Score, die Risikoklasse und das Prüfdatum sind im Interessenten-Profil sichtbar, solange die Löschfrist nicht abgelaufen ist. Nutzer ohne die Berechtigung „Bonitätsprüfung lesen" sehen nur den Status, nicht den Rohwert.

Wird die Bonitätsprüfung im Audit-Log erfasst?

Jeder Prüfvorgang — Einwilligungserteilung, Abruf, Ergebnis-Eingang und automatische Löschung — wird im Audit-Log protokolliert. Im Streitfall können Sie lückenlos nachweisen, wann welcher Nutzer die Prüfung ausgelöst hat und wann die Daten gelöscht wurden.

Bereit, Ihre Verwaltung zu digitalisieren?

45 Tage volle Professional-Suite testen — Tarif-Wahl erst nach dem Test, ohne Bankdaten.