Der vollständige Zustandsraum
Sechs Zustände, zwei Wartezustände als parallele Pause-Möglichkeiten, zwei Terminal-Zustände. Die State-Machine ist bewusst kompakt — Hausmeister erinnern sich an die Zustände, ohne ein Schulungs-Manual zu öffnen:
Der Zeit-Tracker ist an die Übergänge gekoppelt — kein separates Start/Stop-Konzept. Das verhindert klassische Fehler („Hausmeister vergisst Timer zu stoppen”). Sehr lange Timer-Läufe (>10 Std) lösen automatisch eine Warnung an den Verwalter aus.
Beispiel: Heizungswartung Lindenstraße 12
Hausmeister Herr K. erhält am Montagmorgen die Aufgabe „Jährliche Heizungswartung Lindenstraße 12, Frist 30. April”. Aufgabe steht im Tablet-Kalender für Dienstag 9 Uhr.
Die Wartezeit zwischen Dienstag und Freitag zählt nicht — der Timer pausiert konsistent. Am Monatsende sieht der Stundenzettel von Herrn K. die exakten 2h 15min für diese Aufgabe, und die Materialkosten von 87 € landen in der NK-Abrechnung für das Objekt.
Technisch erzwungene Compliance
Die zentrale Compliance-Frage bei Hausmeister-Aufgaben ist die korrekte Stundenzettel-Erfassung — sie ist arbeitsrechtlich (Mindestlohngesetz) und steuerrechtlich relevant. ImmoGenio koppelt die Erfassung an die Workflow-Transitions: kein Statuswechsel ohne Timer-Update, keine Arbeitszeit ohne dokumentierten Aufgaben-Bezug. Manuelle Korrekturen sind möglich, aber im Audit-Trail mit Person, Zeitpunkt und Begründung versehen.
Bei NK-Abrechnungen für Mieter und WEG-Wirtschaftsplänen ist die saubere Kostenstellen-Zuordnung der Knackpunkt. Aufgaben tragen ein Pflicht-Tag „Kostenstelle”, die Engine verweigert den Übergang nach abgeschlossen, wenn dieses Tag fehlt. So entsteht ein lückenloser Audit-Pfad von der einzelnen Hausmeister-Stunde bis zur Position in der Jahresabrechnung — DIN 18960-konform.